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Meine Tiere

Eigentlich habe ich mein ganzes Leben mit Tieren verbracht.

Das erste Tier, an die ich mich erinnere war unsere schwarz-weiße Katze, ein echter Kampftiger. Die einzige Katze, die ich je kennenlernen durfte, die einen Postboten vertreiben konnte...
Letztlich war ich wohl der einzige, der sie ungestraft rabiat anfassen durfte.
Leider hat sich diese Katze vergiftet als ich so etwa vier Jahre alt war. Meine Schwester und ich fanden sie an einem Baum liegend an der Bundesstraße.
Wiedergesehen habe ich die Katze etwa ein Jahr später - als ich sie aus Versehen beim buddeln wieder ausgegraben habe. Ein echter Schock...

Etwa zur selben Zeit hatten wir einen Hund. Aus dem Wurf der Hündin meines Onkels.
Allerdings war dieses Tier nicht so wirklich "Familienkompatibel" - das heißt, er hatte das Hobby kleine Kinder (ich war damals etwa drei oder vier Jahre alt) anzuspringen und ihnen den Pullover zu zerreißen...
Da dies auf Dauer etwas teuer wird ist dieser Hund leider nicht sehr alt geworden. Er wurde wieder eingeschläfert.

Danach kamen diverse Katzen, die leider alle nicht besonders alt wurden. Ihr Verbleib ist bis heute ungeklärt.

Der erste Kater, der bei uns dann wieder etwas älter wurde, war unser Kater Willi - der ungefähr von 1981 bis 1985 bei uns wohnte. Er fühlte sich als unbestrittener Herr im Hause. Es gäbe viel über ihn zu erzählen - als wir uns 1984 erdreisteten außerdem einen Hund (den Beagle "Astra") anzuschaffen und uns mit diesem beschäftigten ist er z.B. mehrere Tage weggelaufen - um an verschiedenen Stellen diesen Hund beim Spazierengehen zu "überfallen". Kurz: Es war ein Kater mit einem eigenen Charakter.
Leider hat ihn im Winter 1984/85 irgendjemand (wahrscheinlich absichtlich) an der Bundesstraße überfahren als er am Straßenrand saß. Wir fanden ihn dann am Straßenrand liegend.


(Willi und Astra beim kuscheln)

Ab 1984 hatten wir dann Hunde. Beagle!
Schon seit ich acht war war mein Hauptthema: "Ich will einen Hund!"
2 1/2 Jahre lang habe ich gequengelt und gebettelt - dann kam mir eine schwere Grippe mit hohem Fieber zur Hilfe. Damit waren meine Eltern "weichgekocht" - und auch die Rasse hatte ich schon festgelegt: Es musste ein Beagle sein!
Der erste Hund war der Beagle "Astra" - wie alle jungen Beagle absolut witzig und energiegeladen. Leider wurde sie nicht besonders alt. Im April haben wir sie aus Cloppenburg abgeholt - und am 11. Juni (Pfingstmontag - einen Tag vor meinem elften Geburtstag) wurde sie auf der B 69 angefahren. Ihr Temperament ist ihr Tod geworden.

Zum Glück war meine Familie aber schon von dem Charme, den Beagle nun einmal haben, betört.
Gegen den erklärten Widerstand meines Vaters leiteten meine Mutter und meine Schwester also in die Wege das wir aus dem nächsten Wurf der uns schon bekannten Züchterin wieder eine Hündin bekommen. Im Oktober wurde mein Vater also einfach überrascht - mit einer neuen Astra. Jeder Widerstand war sofort gebrochen und von da an war mein Vater wirklich Hunde-Verrückt.
Bis ich 1993 von zuhause auszog war dieser Hund mein Begleiter. So wirklich lange hat sie dann nicht mehr gelebt.

Zwischendurch hatte ich immer wieder Aquarien. Aber letztlich ist es so: Wenn man davor sitzt ist es schön - aber ich bin kein echter Fischliebhaber.
Deshalb habe ich es vor einigen Jahren aufgegeben.

Auch an Degus habe ich mich versucht. Fand sie aber nicht sonderlich ansprechend.


(Ratte Brain am PC)

Was ich wirklich gern halte sind Ratten.
Meine erste Ratte ("Borsti") war der Kauf eines meiner Pfadfinder auf dem Stoppelmarkt. Da seine Mutter von der Idee der Rattenhaltung eher angewidert war suchte er verzweifelt nach einem "Asyl" für das Tier. Letztlich habe ich mich dann breitschlagen lassen...
Das war die erste von drei Rattengenerationen (die erste 1996-1999; die zweite 2001-2003 und die dritte 2005-2007) - wobei ich nur in der ersten Generation ein "Einzeltier" gehalten habe. Danach war mir klar, dass Einzelhaltung Tierquälerei ist.

Seit Ostern bin ich nun endlich wieder Tierhalter: Der dt.-Drahthaar-Rüde "Lou" ist Karsamstag bei mir eingezogen. Zum Zeitpunkt des Tippens hier ist er zwei Monate da - und wir bemühen uns uns immer besser kennenzulernen und haben auch schon erste Fortschritte hinter uns (Kommandos wie "Sitz", "Aus", "Komm", "Stop" und "Geh" klappen meist schon ganz gut, Treppen steigen hat er auch gelernt).


(Lou und ich zu Besuch bei meinem Vater)

Es macht Spaß nicht mehr allein hier zu wohnen!
Momentan bin ich auf der Suche nach anderen Hundebesitzern die an einem Austausch interesse haben - und daran den Hunden Gemeinschaft mit anderen Hunden zu ermöglichen.