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"Abtreibung"

Täglich werden in Deutschland mehrere hundert Kinder vor der Geburt im Mutterleib getötet.
Die meisten davon aus "sozialen" Gründen - das heißt, weil die Eltern Angst haben durch dieses Kind soziale Einbußen zu erleiden. In einem der reichsten Länder dieser Erde ein ganz besonderer Skandal - ist unsere Gesellschaft in Deutschland wirklich nicht in der Lage die nachwachsende Generation zu ernähren? Wie ehrlich sind die halbherzigen Einsichten das wir in Deutschland mehr Kinder bräuchten um unsere Zukunft zu sichern?
Ein weiterer "Trend" scheint die sog. "medizinische" Indikation zu sein, die auch Spätabtreibungen legal werden läßt. Was ursprünglich mal für die schwierige Frage gedacht war in den seltenen Fällen einer für die Schwangere "lebensgefährlichen" Schwangerschaft lieber den Tod des Kindes hinzunehmen verkommt in Kombination mit der "Pränatalen Diagnostik" immer mehr zur frühzeitigen Selektion von Behinderten - die in ihrem Zynismus und der Propaganda, die dahinter steht (so ein Leben wäre ja nicht lebenswert), immer offensichtlicher an unselige Jahre der dt. Geschichte erinnert.

Ich persönlich sehe es als einen Skandal das in einem der wohlhabensten Länder dieser Welt so mit menschlichem Leben umgegangen wird.

Erfahrungsberichte von Frauen, die abgetrieben haben (mp3, 29:45 min)

"Euthanasie"

Immer lauter werden in Deutschland auch die Rufe nach der aktiven Sterbehilfe. Oft garniert mit schauerlichen Schilderungen wie das Leben eines unheilbar Kranken in Deutschland aussehen würde...
Pervers ist dabei das die Forderung dann nicht dahin geht ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen (etwa durch die Förderung der Hospizarbeit oder wirksamer Schmerztherapien) - sondern die Forderungen sich darauf beschränkt den Alten und Kranken möglichst steril "um die Ecke zu bringen". 
Auch hier fühle ich mich unweigerlich an Nazi-Propaganda erinnert.
Ich hatte vor einigen Monaten das "Glück" den Film "Opfer der Vergangenheit" von 1937 zu sehen. Ein Propagandafilm aus der Feder von Joseph Goebbels - und ich hatte den Eindruck das große Teile der Todesrechts-Bewegung in Deutschland ganze Passagen von dort abgeschrieben hätten.
Wenn ein Mensch so, wie er lebt nicht weiterleben mag kann die Lösung nicht sein ihn zu töten - sondern man muss Wege finden ihm sein Leben wieder lieb zu machen!

Wir sind da auf gefährlichen Abwegen und es beginnen ethisch-moralische Dämme in unserem Volk zu brechen! Die Lockerungen des Abtreibungsrechtes in den 70ern waren der erste Schritt - jetzt sind wir dabei Grenzen zu überschreiten, die damals unanfechtbar waren. Wenn wir in 30 Jahren nicht Grenzen einreißen wollen die heute noch unanfechtbar sind muss dringend etwas geschehen!

Deshalb unterstütze ich die "Aktion Lebensrecht für Alle" - die sich dadurch auszeichnet das sie nicht nur aufklärt über den Weg, auf dem wir uns befinden, sondern auch aktive Hilfe für Schwangere in Notsituationen anbietet!