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Meine Krankheitsgeschichte

Alles fing relativ harmlos an - bei der Arbeit merkte ich das ich relativ schnell ins Schwitzen kam. Das steigerte sich so weit, dass ich am Ende nach einer Morgenpflege schon naßgeschwitzt war. Auch die Krankheitstage steigerten sich - es gab immer mehr Tage an denen ich mich unendlich schlapp fühlte, von Kopfschmerzen geplagt war etc. pp.

Ab Januar 2003 war ich dann ständig krank - zunächst weil ich mir den linken Mittelfinger in einer Holzspaltmaschine gequetscht hatte, dann (direkt im Anschluss daran) wegen Magengeschwüren. Das ich in diesem Zeitraum immer schwächer wurde schob ich auf diese Dinge. An Schlimmeres dachte ich nicht - ich hielt mich mit meinen damals 29 Jahren ja grundsätzlich für jung und gesund...

So wurde ich von Tag zu Tag schwächer - bis ich zuletzt so weit war das ich sogar Pfadfindertreffen abgesagt habe. Am Ende war ich schon mit den paar Metern vom Bett zur Toilette am Ende meiner Kräfte - zu duschen überforderte mich schon bei Weitem.
So lag ich also Tag und Nacht und lebte von Kamillentee (ich dachte ja all dies würde an Magengeschwüren liegen) und einigen einzelnen Cornflakes am Tag (mehr konnte ich einfach nicht essen - eigentlich bei mir ein Zeichen das ich ernsthaft krank bin).

Schließlich bekam ich Besuch von Hubert Lamping, mit dem ich damals noch sehr gut befreundet war, der darauf bestand mich sofort ins Krankenhaus zu fahren.
Das war wohl mein Glück.
Zunächst hielt man mich in der Aufnahme zwar für einen Hypochonder und nahm mich (nicht ohne dabei einige spitze Bemerkungen loszuwerden) schließlich auf der Magenstation auf - aber schon am nächsten Tag schrieb man ein EKG und schöpfte einen anderen Verdacht.
Eine halbe Stunde später lag ich im Echoraum der Kardiologie und es wurde ein Ultraschall von meinem Herzen gemacht. Zum Schrecken der Kardiologen sah man das mein Herz nur noch leicht zuckte - eine Kompression von unter 10 %...
Eine weitere halbe Stunde später lag ich in einem Krankenwagen des MHD, der mich in die kardiologische Intensivstation der Uniklinik Münster brachte.
Auf dieser Station verbrachte ich dann die nächsten zehn Tage - verkabelt und verschlaucht mit unterschiedlichsten "Anschlüssen".
Daran schlossen sich noch einmal zehn Tage auf der "normalen" Kardiologie an. Nach dieser Zeit schaffte ich es endlich das man mich nach endlosem Drängeln meinerseits nach Hause entließ. Allerdings mit der Auflage das ich mich von verschiedenen Fachärzten untersuchen lassen würde - in Hinblick auf eine evt. anstehende Herztransplantation.

Zum Glück ist mein Herz unter Einfluss verschiedenster Medikamente wieder so weit regeneriert das es niemals zu dieser Transplantation kam. Was mir allerdings erhalten geblieben ist sind dauernde Schweißausbrüche und eine doch nicht unerhebliche Einschränkung meiner Leistungsfähigkeit - so dass z.B. weite Teile meiner Pfadfinderarbeit davon abhängig sind das ich gute Helfer an meiner Seite habe.

Da ich durch meine Zeit in der Altenpflege viele Ärzte kennenlernen durfte und auch deren Arbeitsweisen sah habe ich mich damals für Dr. med. Rainer Kreymborg entschieden. Nachdem dieser leider plötzlich verstorben ist folgte ich der Empfehlung seiner Witwe sich für Herrn Boris Büssing als neuen Hausarzt zu entscheiden. Und ich muss sagen: Nachdem ich meine Skepsis, einem sehr jungen Arzt zu vertrauen, aufgegeben habe: Ich habe es nie bereut.
Deshalb kann ich die Praxis hier jetzt empfehlen. Unter www.praxis-bremertor.de gibt es ausführliche Informationen.