Ralfs Seiten

& Freunde

 

Startseite

Nachhilfe

Mein Leben

Bildergalerie

Meine Motivation

Interessen

Kurioses

Witze

Links

Gästebuch

Impressum

 

Wie ich zu Jesus kam

Eine persönliche Krise brachte mich 1998 dazu in meinem Leben die Sinnfrage brennender und intensiver zu stellen als vorher.
In dieser Zeit klapperte ich alle Glaubensrichtungen und Denkschulen ab, die für mich irgendwie erreichbar waren. Zudem wälzte ich Bücher in der Vechtaer Uni-Bibliothek, die mich näher an einen Lebenssinn bringen konnten. Ich war wirklich wie ein Blatt im Wind - auf der Suche nach geschütztem Raum.

Aber das, was ich damals brauchte, war nicht Kirche im herkömmlichen Sinne. Liturgie war nicht dass, was mich damals ansprechen konnte - und auch die kath. "Beichte" brachte mich dem Lebenssinn damals nicht näher.

Antworten fand ich damals in einem freikirchlichen Hauskreis, zu dem ich Kontakt hatte weil die drei Söhne der Familie bei mir Pfadfinder waren. Ich hörte damals für mich ziemlich revolutionäre Dinge - davon das Jesus FÜR  MICH ans Kreuz gegangen war - um für all das zu bezahlen was ich in meinem Leben falsch gemacht hatte (und mein Focus richtete sich damals NUR auf Dinge, die ich falsch gemacht hatte). Dieser Gott war also daran interessiert mein Leben in Ordnung zu bringen.
Damals stellte ich Gott tatsächlich auf die Probe - ich betete (für mich allein - ohne Zeugen) dafür ein bestimmtes Verhältnis zu einer für mich wichtigen Person, mit der ich allerdings fünf Jahre lang nicht mehr geredet hatte, in Ordnung zu bringen. Diese "Aufgabe" zu lösen erschien mir schlicht unmöglich.
Zwei Tage später traf ich diese Person zufällig - und obwohl ich mich (wie gewöhnlich) an ihm vorbei schleichen wollte sprach er mich an und lud mich noch auf ein Getränk ein. Und wir unterhielten uns ca. zwei Stunden lang.

Für mich war dieses Erlebnis der "Gottesbeweis". 

Als am nächsten Sonntag ein Prediger aus Nigeria in der Gemeinde war und seine Predigt mit einem Aufruf zur "Bekehrung" beendete war es so weit. An diesem Sonntag vormittag Ende August übergab ich mein Leben offiziell an Jesus Christus. Und auch wenn ich zwischenzeitlich kein Freikirchler mehr bin sondern aus verschiedenen Gründen wieder der Landeskirche angehöre - diese Erlebnisse prägen immer noch mein Glaubensleben.

Ich glaube das es Sinn des Lebens ist in enger Freundschaft mit Jesus Christus zu leben.
Nein - keine Angst. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die diese frohe Botschaft jedem um die Ohren hauen - egal ob er es hören will oder nicht. Ich glaube, dass Gott sich sein Volk zusammenruft und derjenige, der mehr wissen will und soll, irgendwann fragt. Ich bin kein "Undercover-Christ" - ich mache kein Geheimnis aus meinem Glauben. Wer aber mehr wissen möchte muss mich schon fragen!
Fragen sind aber willkommen.